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EIN KLEINER HUNDESPRACHFÜHRER

Wenn Vierbeiner sprechen könnten, würden sie klar und deutlich sagen, wenn ihnen der Sinn nach Streicheleinheiten steht oder wenn sie Hunger haben.

Diese Art von Konversation zwischen Ihnen und Ihrem Liebling bleibt ein Wunschtraum - aber mit ein wenig Geduld und Einfühlungsvermögen können stolze Hunde-"Eltern" lernen, was in ihren kleinen Rackern vorgeht.

EIN KLEINER HUNDESPRACHFÜHRER

Ich hab dich lieb!

Während Sie auf dem Sofa sitzen, tappt Ihr Liebling heran und legt den Kopf auf Ihr Knie, oder er stützt sich mit seiner Pfote auf Ihr Bein. Mit diesen Gesten signalisiert er sein Zugehörigkeitsgefühl - er möchte Aufmerksamkeit! Ein noch intensiverer Liebesbeweis ist es, wenn er Ihre Hand ableckt - dazu braucht er sehr tiefes Vertrauen.

Streicheleinheiten erwünscht

Ihr Kleiner kann auf verschiedene Weise zeigen, dass er sich nach Zärtlichkeit sehnt. Er umrundet Sie schwanzwedelnd oder steht vor Ihnen, hält Blickkontakt und dreht sich auf den Rücken. Auch wenn Ihr Liebling langsam und kurz mit dem Schwanz wedelt und dabei ein paar Mal auf den Boden klopft, möchte er ein paar Streicheleinheiten haben. Eigentlich gibt es da nur eine Lösung - ausgiebig streicheln und kraulen!

Schön, dass du wieder da bist!

Dass der süße Liebling vor Freude fast platzt, wenn Herrchen oder Frauchen zur Tür hereinkommen, merken sie an seiner stürmischen Begrüßung: Er wedelt nicht nur mit dem Schwanz, sondern auch mit dem ganzen Hinterteil. Dazu hüpft er aufgeregt auf und ab - manche Hunde bellen dabei sogar laut in einer Art Jodelton.

Mami, Hilfe!

Welpen sind meist tollpatschig und unbeholfen, aber wenn es um Betreuungssignale geht, kommen keine Missverständnisse auf: Genauso wie ihrer Hundemutter machen sie auch ihrem Zweibeiner klar: "Kümmere dich um mich! Ich brauche deine Unterstützung!" Dabei stupsen die Kleinen vorsichtig mit Pfoten und Näschen, manchmal wimmern sie auch leise. Auf diese Hilferufe sollten Sie in jedem Fall mit Zuwendung reagieren, nicht etwa mit Strafe. Andernfalls wird der Welpe tief verunsichert und fühlt sich unverstanden.

Ich bin angespannt!

Ihr Kleiner erstarrt mitten in seiner Bewegung und fixiert ein Objekt. Richtet er dann den Schwanz auf und dreht die Ohren leicht nach außen, zeigt er damit Anspannung. Die kann er mit leisem Knurren unterstreichen. Sträubt sich sein Fell, geht ihm buchstäblich etwas gegen den Strich: Er fühlt sich belästigt, gestört, bedroht oder beunruhigt. Steht er kurz vor einem Angriff, hält er seine Rute steif vom Körper ab.

Hallo, wer bist denn du?

Mit seinem Riechorgan erschnüffelt sich Ihr Kleiner nicht nur seine Welt, sondern auch seine Artgenossen. Den so genannten Nasenkontakt pflegen zwei noch nicht miteinander bekannte Hunde: Sie gehen mit vorgestreckter Schnauze aufeinander zu und berühren sich fast mit der Nase. Dann beschnuppern sie sich - erst vorn, dann hinten. Dazu stellen sie sich parallel zueinander, mit dem Kopf zum Hinterteil des anderen. Wedeln sie dabei mit dem Schwanz, ist alles gut: Sie sind sich freundlich gesonnen.

Ich habe Angst!

Ist Ihr kleiner Liebling ängstlich, verrät sein gesamter Körper dieses Gefühl: Ihr Kleiner duckt sich mit rundem Rücken und spannt die Gesichtsmuskulatur an. Sein Blick aus weit aufgerissenen Augen wandert unruhig umher, die Pupillen sind groß. Seine Maulwinkel zieht er weit nach hinten, die Ohren liegen mit seitlich gerichteter Öffnung am Kopf an. Er bewegt sich langsam und klemmt seine Rute zwischen die Hinterbeine. Hat er sehr große Angst, runzelt er zusätzlich den Nasenrücken, winselt, fiept oder bleckt die Zähne.

Ich habe Hunger!

Ihr Kleiner hat ausgiebig getobt, doch statt sich friedlich auszuruhen, winselt oder bellt er ein lang andauerndes "Wau-Wau-Wau". Damit will er sagen: "Nach so viel Bewegung bin ich hungrig!" Zeit, ihn mit der neuen Cesar® Landküche zu verwöhnen. So erhält Ihr Liebling nicht nur alle notwendigen Nährstoffe, sondern auch genau die richtige Portion Liebe. Während Sie seine Mahlzeit zubereiten, beobachtet Ihr Kleiner Sie wachsam - das zeigen seine aufgestellten Ohren.

Ich sorge vor!

Hunde legen gern Vorräte an - so, wie es in vergangenen Zeiten auch ihre wölfischen Vorfahren taten. Zwar ist Ihr kleiner Liebling dank Herrchens und Frauchens Fürsorge heute nicht mehr auf Nahrungsvorräte angewiesen, dennoch vergräbt er bisweilen Futterreste im Garten, schaufelt mit den Pfoten die Erde weg. Anschließend schiebt er es mit der Schnauze wieder an ihren Platz.